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Fokus Self-Leadership: Eine höchst agile Entwicklungsstruktur

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Fokus Self-Leadership: Eine höchst agile Entwicklungsstruktur

by Heinz Peter Wallner

Inspirationen für das Führungskräftetraining

Artikelreihe zum Buch „Fokus Self-Leadership“ von Heinz Peter Wallner und Univ.-Prof. Kurt Völkl: Ich möchte meinen Blog-Leser/innen eine Artikelreihe anbieten und einige Auszüge aus unserem Buch publizieren. Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen und freudige Erkenntnisse für Ihr Self-Leadership! Sie finden hier auch Inspirationen für das Führungskräftetraining, in dem Selfleadership immer einen zentralen Aspekt bildet.

Kapitel: Was ich bin und was aus mir wird (Quelle: Fokus Self-Leadership – Gesunde und wirkungsvolle Selbstführung in Zeiten hoher Komplexität, Edition Summerhill, 2017, von Heinz Peter Wallner, Kurt Völkl, Seite 41-53)

Fotocredit: Dodo Kresse – Dominosteine

Was ich bin und was aus mir wird

Seit wir uns darum bemühen, die richtigen Strategien zu finden, wird mit verschiedenen Mitteln versucht, die Zukunft zu verstehen und zu strukturieren. Richtig, werden Sie sagen. Aber lassen die VUCA-Bedingungen das wirklich zu? Wir werden sehen. Angeregt durch eine blitzgescheite Idee, sich einer Entwicklung strukturiert zu stellen – die wir übrigens im Buch „Der Blaue Ozean als Strategie“ von W. Chan Kim und Renée Mauborgne – gefunden haben, haben wir daraus ein „Business-Agenda-21-Modell“ (Wallner, Schauer, Kresse) entwickelt. Kim und Mauborgne schlagen vor, das Morgen mit vier Kästen zu beschreiben: Was brauche ich neu? Was muss ich verstärken, was vermindern? Und was muss ich hinter mir lassen? Darauf lässt es sich leicht aufbauen.

In diesem Artikel geht es also darum, ein Bild zu kreieren, das uns unsere Entwicklung strukturiert begreifen lässt. Self-Leadership bekommt mit einem Mal eine klare Kontur. Das wird uns auf der weiteren Erkundungstour sehr hilfreich sein. Ganz nebenbei erwähnt, können Sie dieses Modell auch für viele andere Fragestellungen in der Wirtschaftswelt einsetzen. Es ist sogar ein überaus nützliches Strategiemodell. Probieren Sie es einfach einmal aus!

Self-Leadership - Zukunft agil entwickeln - hpwallner

Quelle: Fokus Self-Leadership, Abb: Heinz Peter Wallner

Eine höchst agile Entwicklungsstruktur

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, was von dem, was Sie heute sind und ausmacht, in – sagen wir sieben Jahren – noch genau so sein wird? Biologisch gesehen bleibt wenig, wie es ist. Die Zellerneuerung sorgt für laufende Regeneration. Vereinfacht können wir sagen, die Zellen unseres Körpers haben sich in den sieben Jahren fast vollständig erneuert. Was aber nehmen wir in die Zukunft mit? Sicher einen Teil unserer Persönlichkeit – obwohl auch die einem Wandel unterliegt – und hoffentlich einen Großteil unseres Wissens und unserer Erfahrungen, aber eben auch nicht vollständig. Auch unsere Erinnerungen unterliegen einem Wandel. Für mehr Beständigkeit können wir im Umfeld sorgen: Wenn wir ein Haus bauen und es nicht einem Schwarzen Schwan zum Opfer fällt, wird es die sieben Jahre sicher überdauern. Wohl wird es sich verändern, aber die Hauptstruktur bleibt. So ist es auch mit uns Menschen. Unsere Zellen erneuern sich – unsere Morphologie, unsere Form aber bleibt erhalten. Allerdings altern wir merkbar in diesen sieben Jahren.

Lenken wir unsere Aufmerksamkeit zurück auf unsere Entwicklung als Mensch in einer Führungsfunktion. Wie füllen Sie Ihre Rolle heute aus und wie sieht das Ganze in sieben Jahren aus? Beginnen wir mit dem Einfachsten: Es gibt sicher etwas, das Bestand hat und in Kraft bleiben soll. Vielleicht haben sich einige Eigenschaften, Eigenheiten, Handlungsweisen und liebgewonnene Gewohnheiten von Ihnen verstärkt, andere haben sich vielleicht etwas zurückentwickelt. Doch Sie werden ziemlich sicher immer noch als der oder die erkannt werden, der oder die Sie heute sind. In sieben Jahren werden Sie aber ganz gewiss etwas, das Sie heute noch ausmacht, hinter sich gelassen haben. Wir verlieren immer etwas auf dem Weg oder werfen etwas absichtlich über Bord. Vielleicht haben Sie einst geraucht und heute tun Sie das nicht mehr. Wenn Sie Self-Leadership ernst nehmen, und das tun Sie, weil Sie sonst diese Zeilen gar nicht lesen würden, dann haben Sie sich in Teilbereichen vielleicht neu erfunden. Mag sein, dass Sie einst ein gefühlsgehemmter Mensch waren, aber heute haben Sie eine sehr hohe emotionale Intelligenz entwickelt. In den sieben Jahren wird es in Ihrem Leben möglicherweise auch einen Schwarzen Schwan gegeben haben. Etwas hat sich ereignet, was Sie nicht vorhergesehen haben. Dieses Ereignis mag Sie geprägt und für immer verändert haben. Meist gehen mit solchen Ereignissen große Emotionen einher. Letztlich sind Sie in den sieben Jahren durch die Vernetzung all dieser Ereignisse, die Integration aller Veränderungen ein anderer Mensch geworden; wiedererkennbar, aber im Grunde doch „neu“.

Quelle: Fokus Self-Leadership. Abb: Heinz Peter Wallner

Die Selbsterneuerung

Wir verwenden später einen Begriff, der die ganzheitliche Entwicklung eines Menschen in einem Zyklus beschreiben soll. Dieser ist: Zyklus der Manifestation. Der Zyklus beschreibt die Entwicklung als Prozess der „Komplexifizierung“. Wenn wir uns weiterentwickeln, Ziele verfolgen, Ressourcen aufbauen und kreative Potenziale entwickeln, dann steigern wir unsere eigene Komplexität als „System“ Mensch. Das ist notwendig, um mit der steigenden Komplexität der Umwelt mithalten zu können. Der Komplexität kann bekanntlich nur mit Komplexität begegnet werden. Die erste Ebene dieser Komplexifizierung – verzeihen Sie bitte den etwas sperrigen Ausdruck – nennen wir die Ebene der Selbsterneuerung. Das ist jene Ebene Ihrer Entwicklung, auf der vieles fast gleich bleibt oder sich zumindest keine der großen Muster verändern. Wir können das in der Sprache des Managements auch „Adaption“ nennen. Etwas, das schon da und noch dazu gut ist, wird leicht modifiziert. So wie wir Produkte beispielsweise durch ein Facelift adaptieren, so können wir uns auch als Menschen selbst erneuern. Dazu stehen in diesem Modell zwei Möglichkeiten zur Verfügung:  Sie können etwas an Ihnen – eine Denkgewohnheit, eine innere Haltung oder eine bestimmte Handlungsweise – entweder verstärken oder abschwächen.

Die Fragen dazu lauten:

  • Welche Ihrer Denkgewohnheiten, Haltungen oder Handlungsweisen sind positiv wirksam und sollen daher in Zukunft noch verstärkt werden?
  • Welche Ihrer Denkgewohnheiten, Haltungen oder Handlungsweisen sind nicht so positiv wirksam und sollen daher in Zukunft vermindert, also zurückgenommen werden?

Auf dieser Ebene der Entwicklung genießen Sie einen großen Vorteil: Sie kennen sich selbst und somit ist es Ihnen recht gut möglich abzuschätzen, was diese Verstärkung oder Verminderung mit sich bringen wird. Wir bewegen uns auf dieser Entwicklungsebene also in einem recht gut prognostizierbaren Bereich unserer Entwicklung. Sie können als Führungskraft beispielsweise Ihre Konfliktfähigkeit verstärken und Ihre Aufschieberitis vermindern. Weiters könnten Sie Ihre Achtsamkeit entwickeln und verstärken und auf der anderen Seite Ihre emotionalen Ausbrüche eindämmen. Es wird Ihnen nicht schwerfallen, auf einem Blatt Papier alles zu notieren, was Sie verstärken oder vermindern wollen.

Quelle: Fokus Self-Leadership. Abb: Heinz Peter Wallner

Die Neuerfindung

Die zweite Ebene der persönlichen Entwicklung ist schon erheblich schwieriger zu meistern. Warum aber sollten Sie nicht damit beginnen, sich in gewissen Bereichen neu zu erfinden? Was könnten Sie zusätzlich in Ihr Leben als Führungskraft holen, was Ihre Wirksamkeit oder einfach nur Ihr Wohlbefinden steigert? In der Sprache des Managements nennen wir so etwas eine „Innovation“. Es betrifft also etwas von mir, was ich bisher noch nicht wirklich gemacht oder ernsthaft versucht habe. Überhaupt tut es gut, sich die Frage zu stellen, wann ich das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan habe. Dabei ist es nicht notwendig, primär innovativ zu sein. Natürlich können Sie sich bei anderen Menschen, die für Sie Vorbildwirkung haben, etwas abschauen. Das ist sogar ein ganz wesentlicher Antrieb für die eigene Entwicklung. Wer sind Ihre großen Vorbilder und warum? Welches Gefühl lösen diese Menschen in Ihnen aus? Die Motivation, andere als Vorbilder zu nehmen, sollte nicht auf das schnöde Geld oder den beruflichen Erfolg alleine beschränkt sein. Was fasziniert Sie also an wem? Was davon genau? Auch hier können es Denkgewohnheiten, Haltungen und Werte, Handlungsmuster oder Ähnliches sein. Aber es geht auch ohne unmittelbare Vorbilder. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben? Was braucht Ihr Führungsleben, damit Sie noch erfolgreicher oder glücklicher werden können?

Die Fragen dazu lauten:

  • Welche für Sie vollkommen neuen Denkgewohnheiten, Haltungen oder Handlungsweisen möchten Sie für Ihre Zukunft in Ihr Leben holen?
  • Welche Wirkungen versprechen Sie sich davon? Was an Ihrem Führungsleben wird sich dadurch erheblich verbessern?

Sie könnten beispielsweise beginnen, eine Lebensvision zu entwickeln. Das mag neu für Sie sein, auch wenn Sie bereits mit Zielen gearbeitet haben. Oder Sie beginnen damit, mit neuen Ansätzen die „Intelligenz der Vielen“ – also die übersummative Intelligenz Ihres Teams – zu nutzen. Das ist dann eine Innovation im Sinne einer Neuerfindung, wenn Sie bisher in solchen Fragen nur auf sich selbst vertraut haben. Das gilt im Übrigen auch für die Entscheidungsfindung. Vielleicht versuchen Sie erstmalig, im Team eine gemeinsame Entscheidung zu erzielen, statt wie bisher alles alleine zu entscheiden. Es wird Ihnen nicht schwerfallen, hier den einen oder anderen wichtigen Schritt zur persönlichen Neuerfindung aufzuschreiben.

Self-Leadership: Neuerfindung

Quelle: Fokus Self-Leadership. Abb.: Heinz Peter Wallner

Die Entsorgung

Was an uns wollen wir nicht länger in die Zukunft mitnehmen? Was können wir ruhigen Gewissens über Bord werfen, ohne dass jemand dadurch Schaden nimmt? Für diesen Vorgang haben wir eine Menge Metaphern entwickelt. Wir sagen: Hindernisse abbauen, Hemmungen ablegen, unseren inneren Widerstand überwinden, uns verabschieden, eine Entscheidung treffen, eine Grenze überwinden, wieder in den Fluss des Lebens kommen, den Strom des Lebens reinigen, Ballast abwerfen, Leinen los, in den Müll damit. Die Entsorgung kommt einer Reinigung gleich. Wir kennen im Leben oft sehr genau die Ursachen, die unseren Strom des Lebens verunreinigen. Doch wir beseitigen sie nicht, vielleicht aus Angst, vielleicht aus Trägheit, vielleicht aus anderen Gründen. Dann aber kommt ein Zeitpunkt, wo wir die Situation in dieser Form nicht länger aushalten. Dann enthemmen wir uns innerlich und beginnen mit der Entsorgung, die oft sehr heftig ausfallen kann. Es geht also um unsere inneren Konflikte, unsere Hemmungen, unsere Blockaden und Widerstände gegen etwas. In diesem Spannungszustand verschwenden wir viel Kraft und können uns kaum mit den höheren Sphären des Self-Leaderships beschäftigen. Daher ist es für eine gute Entwicklung sehr wichtig, endlich etwas hinter sich zu lassen, was schon lange sehr belastend war.

Die Fragen dazu lauten:

  • Welche Ihrer Denkgewohnheiten, Haltungen und Werte sowie Handlungsmuster wollen Sie hinter sich lassen, weil Sie sich davon gehemmt oder belastet fühlen?
  • Sind Sie dazu alleine in der Lage? Wer ist davon auf jeden Fall auch betroffen?
  • Welche Auswirkungen auf Ihr Leben und auf das Leben anderer Menschen wird das haben?

Sie könnten in Ihrem Führungsleben vielleicht eine erhebliche Weiterentwicklung schaffen, wenn Sie einen alten Konflikt lösen oder wenn Sie sich von diesem Konflikt lösen. Sie könnten eine längst fällige Entscheidung treffen und eine andere Arbeitsumgebung suchen. Oder Sie legen eine Hemmung ab und überschreiten endlich eine selbst viel zu eng gesteckte Grenze. Befreien Sie sich! Bei Bedarf holen Sie sich dafür bitte professionelle Hilfe.

elf-Leadership - Müllabfuhr

Quelle: Fokus Self-Leadership. Abb.: Heinz Peter Wallner

Die Exploration

Jetzt betreten wir das Reich der Entdecker. Wir explorieren unbekanntes Land – Terra incognita liegt vor uns! Sie fragen sich vielleicht, wo denn das Neuland herkommen soll. Ist nicht alles schon erkundet und kartographiert worden? Gibt es sie überhaupt noch, die weißen Flecken auf den Landkarten des Lebens? Eines ist gewiss: Es passiert im Laufe eines Menschenlebens so einiges, was wir als Schwarzen Schwan bezeichnen können. Diese unerwarteten Ereignisse, die unser Leben radikal verändern, wirken sich manchmal positiv, manchmal negativ aus. Wobei wir fairerweise zugeben müssen, dass die Bewertung eines Ereignisses im Moment seines Auftretens nur selten sinnvoll erfolgen kann. Wenn wir vollkommen unerwartet unseren gewohnten und durchaus geliebten Job verlieren, weil das Unternehmen den Standort aufgibt, dann mag das im Moment hart sein. Einige Zeit später aber, wenn wir einen neuen, vielleicht viel besseren Job gefunden haben und wir als Mensch an der Erfahrung gereift sind, dann mögen wir das Ereignis ganz anders beurteilen.

Auf der vierten Ebene des Self-Leaderships begegnen wir also den unerwarteten Ereignissen des Lebens und des Führungsalltags. Diese können wir nur begrenzt steuern, weil ein gerüttelt Maß an Zufall mitspielt. Was wirklich Zufall und was kausale Notwendigkeit ist, das möchten wir gerne Ihrer persönlichen Lebensphilosophie überlassen. Wichtig aber ist eines: Wenn ein unerwartetes Ereignis eintritt, dann können wir es für unsere Weiterentwicklung nutzen oder eben nicht. Wir plädieren dazu, gerade diese Ereignisse im Leben vollkommen auszukosten, auch wenn sie vielleicht schmerzlich oder unangenehm sind. Machen Sie sich bereit, dieses für Sie unbekannte Land zu erkunden! Es war Viktor Frankl, der für solche Fälle im Leben eine weitreichende Erkenntnis hatte. Er meinte, dass jedes dramatische Ereignis immer auch eine Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung in sich birgt.

Die Fragen dazu lauten:

  • Inwiefern ist dieses unerwartete Ereignis eine Gelegenheit für meine persönliche Weiterentwicklung? (Wofür ist das eine Gelegenheit? = WIDEG Prinzip)
  • Welche Lernaufgabe ist für mich damit verbunden? Was will das „Leben“ mir damit klarmachen und für meinen Weg mitgeben?
Self-Leadership: Exploration

Quelle: Fokus Self-Leadership. Abb.: Heinz Peter Wallner

Die Neubahnung

Die fünfte und letzte Ebene des Self-Leaderships ist die Neubahnung. Auf dieser letzten Stufe vereinigen sich die Entwicklungen aller Ebenen und werden in die komplexe Entwicklung des gesamten Menschen integriert. Natürlich sind die Entwicklungen auf den unterschiedlichen Ebenen nicht voneinander unabhängig. Im Gegenteil. Sie beeinflussen einander, überlagern und verstärken sich, schwächen sich ab oder ergeben alle zusammen einen regelrechten Entwicklungsschub. Bereits auf der Ebene der Exploration kommt die Ungewissheit in unsere Entwicklung. Deshalb ist über die längerfristige Entwicklung eines Menschen auch kaum eine Prognose abzugeben. Es passieren eben manchmal ganz unglaubliche Dinge, nach „oben“ oder auch nach „unten“ gerichtet. Somit bleibt die Entwicklung immer ein spannendes Unterfangen. Es ist eine interessante Frage, wie sich unsere unterschiedlichen Entwicklungsbereiche miteinander vernetzen können. Wie schaffen wir es, eine neue Gewohnheit (Ebene der Neuerfindung) mit unseren (guten) alten Gewohnheiten so zu verbinden, dass sie sich einander wechselseitig stärken? Als Grundregel können wir aufnehmen: Verbinden Sie jede neue Gewohnheit mit einer vorhandenen Gewohnheit und bringen Sie sie in ein gutes Zusammenspiel.

Dieses Vernetzen, Verbinden und Integrieren kann anhand ganz einfacher Beispiele erklärt werden: Meine gute alte Gewohnheit ist es, zweimal die Woche meine Freunde zu treffen, um gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Meine neue Idee ist es, einmal pro Woche im Stadtpark joggen zu gehen. Wenn ich es schaffe, das eine mit dem anderen zu verbinden, steigen die Chancen, dass meine neue Idee eine Gewohnheit wird, erheblich. Auch im Führungsleben können Sie dieses Integrationsprinzip anwenden. Sie können beispielsweise Ihre alten Gewohnheiten der Zeit- und Ressourcenplanung mit Ihrer Idee, mehr kreative Methoden in den Alltag zu bringen, verbinden. Sie können aus der Planungsarbeit ein kreatives Spiel machen, neue Visualisierungen einsetzen, kreative Apps ausprobieren oder einfach bunte Zeitpläne an die Wand werfen. Eine besonders geeignete Methode für die Neubahnung Ihrer Entwicklungsvorhaben ist die Visualisierung Ihrer Vorhaben in Form einer Collage. Dabei können Sie alles, worauf Sie stolz sind, und alles, was Sie in Ihr Leben durch Neuerfindung holen wollen, durch Bilder und Metaphern auf ein großes Blatt Papier bringen und ständig erweitern.

Self-Leadership: Neubahnung

Quelle: Fokus Self-Leadership. Abb.: Heinz Peter Wallner

 

Herzlich,

Ihr Heinz Peter Wallner

 

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Link zum ersten Artikel: Vorfreude auf den nächsten Zustand

Link zum zweiten Artikel: Die komplexe Welt

Link zum dritten Artikel: Die VUCA Welt

Link zum vierten Artikel: LIEBT MICH DIE WELT AUCH WIRKLICH?

Link zum fünften Artikel: Bewältigungsstrategien für die VUCA Welt

Link zum sechsten Artikel: Entwicklung als Führungskraft mit Resonanz im „Dreiklang“

 

 

Dr. Heinz Peter Wallner Learning to change! Dem Wandel begegnen, Komplexität meistern, auf höhere Ebenen kommen! Führungskräftetrainer, Organisationsentwickler, Buchautor, Vortragender, mit 20 Jahren Berufserfahrung. Leadership, Self -Leadership und Persönlichkeitsentwicklung, Umgang mit Veränderung und hoher Komplexität (VUCA Welt), Leading Change, Entscheidungsfindung und neue emotional-intuitive Führungskompetenzen für agile Führungsformen. Das ganzheitliche und kreative Design wird Sie überraschen. Web: www.hpwallner.com Büro: Schönborngasse 4/5, 1080 Wien, Österreich Mobil: +43-664-8277375 Office: +43-664-8277376 Mail: wallner [at] trainthe8.com Office: office [at] trainthe8.com

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