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Kurt Völkl

Kurt Völkl
by Heinz Peter Wallner

Univ.Prof. DI Kurt Völkl

Univ.Prof. DI Kurt Völkl: Lehrender an der KF-Universität Graz und mehrfacher Sachbuchautor. Er wird seit 30 Jahren in Topmanagement-Positionen in der österreichischen Sozialversicherung mit Veränderungen konfrontiert. In dieser Zeit hat er zahlreiche Change-Projekte und Führungsentwicklungsvorhaben umgesetzt. Zuletzt erschienen: Wallner H.P., Völkl K., 2017, Fokus Self-Leadership – Gesunde und wirkungsvolle Selbstführung in Zeiten hoher Komplexität, Edition Summerhill.

Mein CV zum Download: Völkl_Lebenslauf 070920

Portrait von Univ. Prof. DI Kurt Völkl - Lehrender an der UNI Graz, Managementberater

Fotocredit: Kurt Völkl

MANAGEMENT UND LEADERSHIP IN TURBULENTEN ZEITEN

Meine Leistungen

Beratung und Vorträge zu den Themen:

  • Management in turbulenten Zeiten, Bewahren vs Verändern, Beobachten und Wahrnehmen, Stabilität vs Instabilität, Normalitätsbrüche, Wirklichkeitskonstruktionen
  • Komplexität, Agilität und Innovation, dem Denken auf der Spur
  • Management von Organisationen in instabilen Zeiten, Viable System Model
  • Führung, Kompetenzen, Personal Mastery

Bitte kontaktieren Sie mich unter: EMAIL 

Das systemische Denken ist meine Grundlage

Wo liegt unser Problem? Warum sind wir (geworden), wie wir sind? Der Schriftsteller Reinhard P. Gruber richtet in der Corona-Krise einen Appell gegen Denkverbote. Sein jüngstes Buch „Anders denken“ ist ein Aufruf, die Welt neu zu erfinden, zumindest in Gedanken. Das Ziel dabei lautet: „mehr Menschlichkeit, Zusammenhalt bzw. Zusammenarbeit“, nichts hinnehmen, alles hinterfragen, nachdenken, was zu den herrschenden Systemen geführt hat, nämlich die Sehnsucht nach Ordnung. „Vor uns stehen die Alternativen, nie hinter uns“ meint R.P. Gruber, der mit seiner Aussage „Steirerblut ist kein Himbeersaft“ bekanntlich nahe an der Wahrheit schreibt!

Leadership und Kultur

Peter Druckers „Das Richtige tun“ gilt nicht nur für das Leadership in Organisationen,
sondern auch für uns selbst. Selbstführung ist Selbstermächtigung. Nochmals: Die alte Organisation ist von und für Bürokraten gemacht; sie ist innovationsfeindlich. Sie drängt Erneuerung an den Rand, sie verträgt keine Kritik, weil diese eine Veränderung des Status quo mit sich bringt und die Zustandserhaltung als heilig gilt.

Stanisław Lem: „Jetzt bist du mit dem Kopf durch die Wand, was machst du jetzt in der Nachbarzelle?“

Gutes Leadership ist selten, zumal Generationen von mechanistischen Managern sich ihre System-Erhalter herangezogen haben. Die Arbeit der Zukunft wird individuell sein, Kreativität und Innovationsfähigkeit einfordern. Und die Organisationen, die hier erfolgreich mitspielen werden, sind jene, die ihren MitarbeiterInnen Selbstständigkeit und Selbstorganisation ermöglichen; sie verspricht den zukünftigen „Selbst-ArbeiterInnen“ jenen Freiraum, in dem sich Talente erst entfalten können.

„train the eight®“ – unser Entwicklungsmodell

Das Modell „train the eight“ (TT8) beschreibt Entwicklungsvorgänge als Zyklus entlang einer liegenden Acht. Das Entwicklungsmodell ist ganzheitlich, weil es den Menschen in seiner Komplexität integriert. Bei dieser Entwicklung geht es um Geist-Herz-Resonanz, um Entscheidungen, um konkretes Handeln und um das Lernen. Sie sind Führungskraft, Sie sind „unternehmerisch“ tätig, Sie haben eine verantwortungsvolle Position, Sie bereiten sich als Potenzialträger auf eine Führungsverantwortung vor oder Sie interessieren sich aus anderen Gründen für einen sinnvollen und wirksamen Entwicklungsweg? Lernen Sie sich und Ihre Organisation neu kennen und begreifen Sie sich und Ihre Organisation als „übendes Wesen“. „Die Vorfreude auf den nächsten eigenen Zustand ist das, worauf es beim Lernen ankommt“, meint der Philosoph Peter Sloterdijk (Wallner, Völkl, 2019).

Das Viable System Model (VSM)

Das Viable System Model (VSM) stellt eine Alternative zu den traditionellen Organisations- und Steuerungsmodellen dar und eignet sich im Besonderen dafür, mit den komplexen Anforderungen in Zeiten des turbulenten Wandels effektiv und effizient umzugehen. Der Begriff „Viable System Model“ wurde in den frühen 60er Jahren vom britischen Wissenschaftler und Kybernetiker Stafford Beer geprägt. Die Architektur des VSM-Modells eröffnet schnell neue Denkwelten und bringt ein tiefergehendes Organisationsverständnis mit sich.

Das VSM ist heute besonders aktuell, weil durch die zunehmende Komplexität der Umwelt und den damit verbundenen intensiven Wandelprozessen „agile Organisations-formen“ notwendig werden. VSM hat mit seiner Organisationsstruktur Antworten auf die großen Veränderungsprozesse, wie gesellschaftlicher Wandel, Digitalisierung bzw. die dafür benötigten Lösungsansätze:

  • Ziel ist die maximale Steuerbarkeit des Systems durch klare normative Ausrichtung und gleichzeitige maximale Autonomie seiner Teilsysteme.
  • Die Organisation basiert auf dem Prinzip der Selbstorganisation der Teilsysteme und der autonomen Aktion und Reaktion in der eigenen Umwelt. Das Modell sichert eine hohe Beweglichkeit und Wirksamkeit.
  • Das VSM stellt durch definierte Funktionen sicher, dass alle lebensnotwendigen Aufgabenfelder einer Organisation wirklich wahrgenommen und „gelebt“ werden.
  • Durch die maximale Autonomie von kundennahen Organisationseinheiten ist sichergestellt, dass z.B. lokal und sektoral spezifische Bedarfe der Menschen bei der Aufgabenerfüllung berücksichtigt werden.
  • Die Darstellung des VSM zeigt auf, wie die Organisation wirklich funktioniert. Das Bild enthält alle relevanten Kommunikationswege und Zusammenhänge, die in Organigrammen unsichtbar bleiben.
  • Die große Stärke des VSM ist die Anpassungsfähigkeit an und die Flexibilität gegenüber Veränderungen. Weiteres Wachstum und auch jede Veränderung kann in dieser Struktur gut abgebildet werden.

Kontakt

HR Univ.-Prof. Prof. DI Kurt Völkl

Pfeifferhofweg 26, 8045 Graz

Österreich

email: Kurt Völkl

Mein aktuelles Buch:

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