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Braucht die Wirtschaft ein neues Bewusstsein?

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Braucht die Wirtschaft ein neues Bewusstsein?

by Heinz Peter Wallner

Bewusstsein ist etwas mit dem sich spirituelle Menschen beschäftigen, die dafür die Zeit haben Rituale auszuführen, sich in den Schatten der Mangobäume zu setzen, Kerzen anzustarren, Gebete zu murmeln und Räucherwerk zu entzünden. Und genau aus diesen und noch vielen anderen Gründen hat Bewusstsein im Business nichts verloren. Erlaubt ist das erst, wenn zu Hause die Tür von innen verriegelt wird. Aber Arbeit hat mit Bewusstsein nichts gemeinsam, außer dass niemand das Bewusstsein während der Arbeit verlieren möge, etwa durch Erschrecken, Einnicken oder Sauerstoffmangel. Soviel zur Entweder-Oder Seite in unserer mechanistischen Denkweise.

Es gibt aber auch das Sowohl-als-Auch. Und genau darum können wir uns mit Bewusstsein im Wirtschafts- und Arbeitsraum beschäftigen und alle anderen drängenden Fragen der Welt stellen, wenn sie uns im Denken und Handeln weiter bringen. Gerade in Krisenzeiten sollten die Antennen auf schwache Signale eingestellt werden. Was soll auch schon dabei verloren werden? Welchen Ruf hat die Wirtschaft zu verlieren und auf welche Chance kann sie leichtfertig verzichten? Gilt nicht gerade für die Wirtschaft der Satz: „Und kühn betraten sie das unbekannte Land, entschlossen bewegten sie sich von einem Irrtum zum nächsten …(Zitat aus Paul Feyerabend, Wider den Methodenzwang)“ und hatten dabei fast immer großen Erfolg?

Wenn wir uns mit Bewusstsein beschäftigen, dann führen wieder alle Wege nach Rom. Viele Weltreligionen aber auch die Esoterikszene zeigen den Weg zur Erleuchtung, zum ewigen Sein, zum Gewahrsein, zur Anwesenheit, zum Frieden, ins Paradies. In vielen Schulen ist das mit großer Anstrengung, mit Entsagungen und eisernem Willen verbunden. Viel davon kann ein Mensch im „Struggle of Economy“ nicht umsetzen, aber immer erste Schritte tun. Wer sich danach sehnt, hat eine Auswahl von tausenden Büchern und LehrmeisterInnen zur Verfügung und gleich um die Ecke die ersten 100 Esozentren.

Ich möchte das Thema Bewusstsein aufschnappen und einige Gedankenskizzen im Zusammenhang mit der Organisation formulieren. Eine erste Annahme dabei lautet: Es ist ein Ziel der Organisationsentwicklung, das kollektive Bewusstsein der Organisation zu erhöhen. Je höher das Bewusstsein einer Organisation ist, desto lebensfähiger, desto krisenfester und somit auch erfolgreicher wird sie in Zukunft sein.

Was ist aber eigentlich Bewusstsein? Es hat was mit Wahrnehmung zu tun, etwas, das wir im Hintergrund finden, wenn wir die Schalen des Geistes und der Erklärungen abgelöst haben. Es hat aber auch mit Entwicklung viel zu tun. „Demnach ist Bewusstsein keine passive Eigenschaft, es ist ein aktiver Motor von Entwicklung. Das Bewusstsein jedes Systems drängt danach, mit dem Bewusstsein anderer Systeme in Wechselwirkungen zu treten, es drängt nach Wahrnehmung. Diese Eigenschaft des Bewusstseins ist besonders wichtig für die Selbstorganisation von Systemen. Die Wechselwirkung eines Systems mit seiner Außenwelt erfolgt ja über Flüsse, die durch das System fließen. Das Bewusstsein zieht diese Flüsse an, indem es mit der Außenwelt in Wechselwirkung tritt. Es ist damit der Motor der Selbstorganisation.

Schließlich gibt es noch eine Eigenschaft des Bewusstseins, die von Bedeutung ist: Bewusstsein ist netzwerkfähig. Wirken verschiedene Systeme zusammen, so entsteht ein neues, übergeordnetes Bewusstsein, ohne dass die unteren Systeme ihr Bewusstsein verlieren. Es entstehen ein neues, komplexeres System und eine neue „Umwelt“, da die Subsysteme jetzt „Innenwelt“ sind. Dies ist die wohl faszinierendste Eigenschaft des Bewusstseins, es ist das einzige, das tatsächlich unbegrenzt wachsen kann. Eine solche Eigenschaft wird sonst nur noch der Liebe nachgesagt.“

(Zitate aus: Inseln der Nachhaltigkeit, 2001, Wallner und Narodoslawsky).

Um mit der Frage, was Bewusstsein eigentlich ist, weiter zu kommen, habe ich mir das Lebenswerk von David Richard Hawkins näher angesehen und dabei so viel Interessantes für unser LILA Management Denkmodell gefunden, dass ich kurz darüber berichten möchte!

Seine bahnbrechende Arbeit hat ein ganz neues Licht auf die Entwicklung von Bewusstsein geworfen und das ganze Thema mit einer Systematik und sogar mit einer Messmethode hinterlegt. Streng wissenschaftlich ist das natürlich ein Tabubruch, aber einer der sich ganz sicher auszahlt.  Nach Hawkins lässt sich die Entwicklung des Bewusstseins eines Menschen, einer Gemeinschaft oder einer Organisation auf einer logarithmischen Skala, die Werte bis 1000 anzeigt, darstellen. Als Messmethode nimmt Hawkins den bekannten kinesiologischen Wahrheitstest. Das ist ein einfacher Muskeltest. Auf eine Frage hin antwortet der Körper eines Menschen mit Ja oder Nein, indem ein Muskel stark testet, also nicht nachgibt, oder eben schwach testet und nachgibt. Mit dieser Methode kann jede verantwortungsvolle Frage, die kein egoistisches Motiv trägt (eine solche Frage ist aber gar nicht einfach zu formulieren!) und nicht in die Zukunft gerichtet ist, eine Antwort finden. Ich selbst haben aus Interesse im Rahmen einer Kinesiologie Ausbildung mit dem Muskeltest experimentiert und dabei herausgefunden, dass es zwar eine hoch sensible Sache ist, im Prinzip aber sinnvolle und interessante Antworten heraus kommen. Weil wir hier an einen unglaublich zentralen Punkt über das Verständnis von Welt kommen, möchte ich raten, selbst einfache Erfahrungen damit zu machen und sich ein eigenes Urteil zu bilden, was damit möglich und nicht möglich ist. Zweifellos ist die Kinesiologie außerhalb des therapeutischen Einsatzgebietes als Methode kritisch zu hinterfragen und derzeit sicher noch keine Methode der Wahl für das Management!

Was Hawkins herausgefunden hat lässt sich in seinen Büchern leicht nachlesen. Empfehlenswert ist der Einstieg mit dem etwas älteren Buch: Die Ebenen des Bewusstseins (Hawkins, 2002). Auf der logarithmischen Skala gibt es einen Meilenstein der Entwicklung, der mit dem Wert 200 angegeben wird. Bewusstseinsebenen unter 200 sind mit negativer Energie verbunden, wir könnten sagen, sie sind machtbeseelt. Auf diesen Ebenen befinden wir uns in den negativen Spiralen der Entwicklung. Es bringt wohl auch eine Krise mit sich, dass wir einen temporären Rückfall in der Bewusstseinsentwicklung hinnehmen müssen. Es sind die oft zitierten Teufelskreise, in denen wir fest stecken und aus denen kein einfaches Entkommen möglich ist. Erst bei Werten über 200 beginnt die positive Entwicklung. Hier wird aus der Macht die Kraft des Positiven. Die gesamte Menschheit liegt laut Hawkins erst seit wenigen Jahren ganz knapp über 200, was uns wohl Mut und Hoffnung für eine zukunftsfähige Entwicklung bereiten kann.

Auf einer solchen Skala des Bewusstseins lassen sich jetzt natürlich auch die Entwicklungsstufen einer Organisation eintragen. Liegt der Wert des Bewusstseins einer Organisation unter 200, stellt sich die Frage der Organisationsentwicklung anders, als wenn die Organisation über 200 misst. Eine Zuordnung ist zumindest prinzipiell wieder mit dem kinesiologischen Wahrheitstest möglich, wenngleich die Ergebnisse immer mit gebotener Vorsicht zu hinterfragen sind. Ich sehe es derzeit eher wie ein spannendes Gedankenexperiment mit Laborreife. Die zentrale Frage ist dabei, wie bringen wir die Organisation über die magische „200 Grenze“? Anders gefragt, wie schaffen wir gemeinsam den Ausbruch aus den Teufelskreisen und somit auch in Krisenzeiten wieder eine positive Entwicklung? Und diese Frage stellt sich für jeden Praktiker im Management und in der Organisationsentwicklung, ganz unabhängig ob jemand an die Entwicklung von Bewusstsein ganz, ein bisschen oder gar nicht glaubt. Dass viele Organisationen in ihrer Entwicklung nicht wirklich weiter kommen ist offensichtlich und die Zukunftsfähigkeit vieler Organisationen mit alten Business Modellen steht vor dem Leitbild des Sustainable Development auf einem ernsthaften Prüfstand. Deshalb wird in den Managementetagen der Konzerne auch viel nachgedacht. Wir zeigen auch einen Weg des Nachdenkens und schließen dem neuen Denken einfach noch ein paar Schritte bis zum Lernerfolg an.

Zwei Seiten der Entwicklung - nach unten und nach oben - wir haben die Wahl

Zwei Seiten der Entwicklung – nach unten und nach oben – wir haben die Wahl

Das neue Buch „Das LILA Management Prinzip“ stellt die Frage in den Mittelpunkt: Wie schaffen wir es in einer Organisation eine Entwicklung einzuleiten, die uns aus den negativen Spiralen befreit und uns auf einen positiven, also zukunftsfähigen Entwicklungsstrang bringt? Ziel ist dabei immer „Corporate Sustainability“, die Zukunftsfähigkeit der Organisation. Ein möglicher Weg entlang der „liegenden Acht“, den wir aufzeigen ist einfach zu verstehen, aber er ist nicht leicht zu gehen, weil auch dieser Weg braucht Energie und Motivation.

Entwicklung der Organisation

Entwicklung der Organisation – Foto: Dodo Kresse

David Hawkins hat eine Karte des Bewusstseins publiziert, die aus meiner Sicht auch für die Organisationsentwicklung von ganz zentraler Bedeutung ist. Was und wie wir in einer Organisation eine Entwicklung beginnen, welche Konzepte und Methoden passend sind, ist zunächst eine Frage der Entwicklungsstufe. Hawkins hat in seinem Buch Truth Vs. Falsehood: How to Tell the Difference (Hawkins, 2005) viele international bekannte Organisationen auf seiner Skale eingetragen und dabei interessante Erkenntnisse gezogen. Ich  halte die Arbeit mit dieser Karte des Bewusstseins in Zukunft für einen wichtigen Ausgangspunkt, vielleicht wichtiger als viele bekannte Analysen der Strategiearbeit. Die Zeit dafür aber will noch kommen dürfen.

Karte der Bewusstseinsentwicklung nach David R. Hawkins

Karte der Bewusstseinsentwicklung nach David R. Hawkins

Das Model Spiral Dynamics von Don Beck und Christopher Cowan zeigt ebenfalls die Entwicklung des Bewusstseins in Form einer Spiral auf. Entlang der Spirale durchwandern wir Meme, die durch bestimmte Werte, Glaubenssätze und Haltungen erfassbar sind. Ein wunderbarer Ansatz auch für ManagerInnen in Organisationen, sich in der Komplexität der Welt persönlich besser zu recht zu finden. Wir sind der Mem-Spirale, verbunden mit der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen, wie sie der Amerikaner Ken Wilber aufzeigt, im Buch „Erfolg mit der Business Agenda 21 (2004)“ nachgegangen.

Bewusstsein, Managementpraxis und die Organisationsentwicklung

Es gibt ein paar Punkte, die ich vereinfachen und hervorheben kann, um vielleicht einen ersten Schritt für jene, die dem Thema noch abgeneigt sind, möglich zu machen. Beginnen wir mit der Entwicklung des Menschen selbst. Wir kennen Menschen, die sind von Neid, Missgunst und Egoismus geprägt und tragen ihre Haltungen mit negativer Energie aufgeladen überall hin mit, auch in die Organisationen. Keine Frage, dass es auch Menschen gibt, die in ihrer Entwicklung scheinbar weiter gekommen sind. Sie sind warmherziger, ehrlich, offen und von wahrem Interesse an anderen Menschen charakterisiert. Ihr Ego ist nicht mehr so vordergründig, sie haben die Täuschungen ihres Egos verstanden und arbeiten „mit einem Lächeln“ daran, das Ego weiter in den Hintergrund zu bringen. Auch diese Menschen tragen ihre Haltungen überall hin, auch in die Organisationen. Wenn so verschiedene Menschen zusammen kommen, können sie sich zwar finden und miteinander arbeiten, aber es geht viel positive Energie verloren. Das ist des einen Vor-, des anderen Nachteil. Was aber solche Menschen gemeinsam kaum erleben werden ist Resonanz, also das Gefühl zu einander zu passen und gemeinsam inspirierende Zeiten zu verbringen. Das ist zweifellos ein Nachteil für die Organisation.  Es wird einen Mangel an gelingenden Beziehungen geben.

In der Karte des Bewusstseins von David Hawkins sind typische Verhaltensweisen von Menschen aufgezeigt. Wenn in einer Organisation zu viele Menschen im unteren Bereich der Bewusstseinsskala angesiedelt sind, wird von dieser Gemeinschaft keine positive Energie ausgehen. Wenn die Menschen aber mit genügend Macht ausgestattet sind, können sie mit ihren Geschäften durchaus Erfolg im herkömmlichen Sinne haben. Die Entwicklung der Menschen in Richtung ganzheitlichem Weltbild ist aber schon zu weit fortgeschritten, als dass sich auf so einer Basis noch eine langfristige Zukunftsperspektive ergeben könnte. Es ist daher von größter Bedeutung als Gemeinschaft in einer Organisation am Bewusstsein zu arbeiten und „nach oben“ zu kommen. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten, die nicht leicht sind, es auch nicht sein können, aber die zumindest ohne zu großen Aufwand begonnen werden können. Eine Möglichkeit zeigen wir mit LILA Management Prinzip. Es geht dabei in den ersten Schritten um ein neues Denken, um eine neue Haltung und um eine neue Form der Kommunikation, die kollektives Denken unterstützt und Menschen in Resonanz bringt. Wir zeigen den Weg der kleinen Schritte entlang der „liegenden Acht“. Beginnen Sie mit neuen Denkansätzen und gehen sie mit anderen ein Gespräch darüber ein. Das neue Denken macht Spaß, es ist hoch spannend und ganz im Trend der Zeit. Sie können die Esoterik außen vor und die Krawatten umgebunden lassen.

In der Praxis der Organisationsentwicklung darf Bewusstsein in Form einer Karte durchaus als Instrument einmal in Frage kommen. Don Beck bietet mit Spiral Dynamics ja sogar Möglichkeiten mit Analysen den passenden Bewusstseinsbereich ausfindig zu machen. Da ist der kinesiologische Wahrheitstest von David Hawkins schon noch ein paar Schritte weiter entfernt. Ich pesönlich sehe aber gerade im Modell von Hawkins die neue Dimension in der Arbeit mit Organisationen.

Wenn es in dieser spannenden Zeit um eine „Necessary Revolution“ geht, wie Peter Senge sein neues Buch titelt oder um „Code Green“ von Tom Friedmann (in: Hot, Flat und Crowded) dann können wir nur auf eine visionäre neue Entwicklung „Towards Sustainability“ hoffen, wenn wir die Entwicklung des Bewusstseins dabei in den Mittelpunkt rücken. Ohne ein neues, höher entwickeltes Bewusstsein wird es kein Entkommen aus dem Teufelskreis des Wachtstums-Zerstörungs-Gloablisierungs-Ausbeutungs-Wahnsinn geben. Ich sehe aber für jedes Unternehmen eine große Chance, sich diesen wirklich brennenden Fragen zu stellen und einmal den Dialog darüber zu beginnen. Es wäre schade, es nicht zu versuchen. Diese neue Zukunftsfähigkeit will bereits heute erkannt und geübt werden. Die wichtigsten Skills im Management für die Zukunft liegen im Umgang mit hoher Komplexität. Das ist nicht zu verwechseln mit der Schwachsinnigkeit des Vereinfachens. Wer das will, hat die Komplexität noch nicht richtig verstanden. Und der Umgang mit hoher Komplexität braucht ein hohes Bewusstsein. Sonst geht es nicht. Das ist ein weiterer Grund, damit zu beginnen!

Es ist wie mit allen Management Skills. Früh übt sich und wer ein Meister werden will, der darf mutig als erster „den Stiefel in den Sand“ einer neuen Insel setzen.

Literatur:

David R. Hawkins,  2002, Die Ebenen des Bewusstseins. Von der Kraft, die wir ausstrahlen, VAK, 5. Auflage

Don E. Beck, Christopher C. Cowan, 2007, Spiral Dynamics. Leadership, Werte und Wandel,Kamphausen, 1.Auflage

David R. Hawkins, 2005, Truth Vs. Falsehood: How to Tell the Difference, Veritas Publishing

Ken Wilber, 2001, Ganzheitlich handeln, Arbor-Verlag

Heinz P. Wallner, Michael Narodoslawsky, 2001, Inseln der Nachhaltigkeit. Logbuch für ein neues Weltbild, Residenz Verlag, NP-Buch

Heinz P. Wallner, Kurt Schauer, Dodo Kresse, 2004, Erfolg mit der Business Agenda 21, Oekom Verlag, München

Kurt Völkl, Heinz Peter Wallner, 2009, Das LILA Management Prinzip – Unternehmen neu denken und erfolgreich verändern, SIGNUM

Dr. Heinz Peter Wallner Learning to change! Dem Wandel begegnen, Komplexität meistern, auf höhere Ebenen kommen! Führungskräftetrainer, Organisationsentwickler, Buchautor, Vortragender, mit 20 Jahren Berufserfahrung. Leadership, Self -Leadership und Persönlichkeitsentwicklung, Umgang mit Veränderung und hoher Komplexität (VUCA Welt), Leading Change, Entscheidungsfindung und neue emotional-intuitive Führungskompetenzen für agile Führungsformen. Das ganzheitliche und kreative Design wird Sie überraschen. Web: www.hpwallner.com Büro: Schönborngasse 4/5, 1080 Wien, Österreich Mobil: +43-664-8277375 Office: +43-664-8277376 Mail: wallner [at] trainthe8.com Office: office [at] trainthe8.com

5 Kommentare

  1. Spannender Artikel, danke!

    Was mir noch etwas fehlte, ist die Antwort: ja wie um Himmels willen wird es dann weiter und grösser und umfassender, das Bewusstsein?

    Darauf eine (frei zitierte) Antwort von Hawkins, der vorschlug: entscheide dich ganz einfach dazu, alles was du tust, in Liebe zu tun… oder in Freundlichkeit. Oder in Fairness. Ganz egal, mit wem du es zu tun hast.

    grüsse,
    barbara seiler

  2. Liebe Frau Seiler,

    danke für die Bereicherung!

    Was mir auch sehr gut gefällt: Eckhart Tolle (auch frei zitiert) hat einen vergleichbaren Zugang. Er meint: Lass aus deinem Inneren Freude in das einfließen, was du tust, egal, was du tust. Und wenn du keine Freude empfinden kannst bei dem, was du tust, dann nimm‘ es bereitwillig, widerstandslos, an.

    Gruß,
    Heinz Peter Wallner

  3. Guten Tag Herr Wallner

    von Tolle habe ich schon viel gehört, aber noch nie etwas von ihm gelesen… war das nicht der, der mal während zwei Jahren nichts anderes tat, als auf einer Parkbank zu sitzen?

    mit der Freude hat er auf alle Fälle recht – was immer mit Freude geschehen kann, bekommt eine ganz andere Qualität. Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie sehr dieses Andere auf die Menschen in meiner Umgebung abfärbt und sie das mitkriegen.

    grüsse, barbara seiler

  4. Guten Abend Frau Seiler,
    es gibt Eckhart Tolle auch zum Hören 🙂 … Ob er wirklich zwei Jahre auf einer Parkbank gesessen hat, … wer weiß schon wirklich was war. Aber es ist es wert, ihm zuzuhören oder ihn zu lesen. „Es gibt nur diesen Moment. Und darin liegt unsere Kraft. Denn das Jetzt ist der Eingang zu unserer tiefsten inneren Glückseligkeit, zu ewigem Sein, zu dem Frieden, den wir unser Leben lang ersehnen, verfolgen, jagen, verpassen“, so der Klappentext eines seiner Bücher. Besonders toll finde ich: „Eine neue Erde – Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung“.
    liebe Grüße,
    Heinz Peter Wallner

  5. Lieber Heinz Peter Wallner,

    ja, tolle Gedanken. Ein schönes und interessantes Buch von Geseko von Lüpke (Hg.) (2003): Politik des Herzens – Nachhaltige Konzepte für das 21.
    Jahrhundert Gespräche mit den Weisen unserer Zeit. Arun Verlag, Engerda

    Liebe Grüße von unterwegs
    Michael Bockhorni

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